Posts Tagged ‘Luis Durnwalder’

Billig zu verkaufen | Das Hotel zum spendablen Luis in Meran

Von Kuno Keiler

In Meran gibt’s noble Thermen,
die mit viel Steuergeld sich wärmen.

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Das „Grand-Hotel zum Durn“ daneben,
kann nur mit unseren Geldern leben.
Das Heil liegt nun im Haus-verkaufen.
denn Durni kriegt es nicht zum Laufen.

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Doch niemand will’s. Der Preis muss sinken.
Dass ich das zahl, das tut mir stinken!


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Möchten Sie den Ladenhüter? Melden Sie sich im Landhaus eins, vielleicht gibt’s noch a Sackl Steuergeld dazu! (SVP-Ausweis nicht vergessen!)


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Das waren noch Zeiten | Der Pontifex Maximus und der Regionalhäuptling

(© Anton Adler)

Exklusiv und nur hier | Das Kursprogramm für den Leserbrief-Kurs der Landesverwaltung

Wie bereits überall brav gemeldet, veranstaltet das Amt für audiovisuelle Medien in der Südtiroler Landesverwaltung den Kurs „Wie schreibt man Leserbriefe“.


Das Logo des interessanten
Kursangebotes der Landesverwaltung


Über das Kursprogramm wurde das Amtsgeheimnis verhängt und bisher strikt eingehalten.

Bisher! Denn nun ist es unserem Journal gelungen, eine Kopie des Kursprogrammes in die Hände zu bekommen, das einem Beamten des Amtes für audiovisuelle Medien während seines sechsstündigen Nachmittagsnickerchens im Laurinpark aus der Bereitschaftstasche gerutscht war.

Lesen Sie hier exklusiv, was die Teilnehmer an diesem herausragenden Kurs erwartet:

Freitag, 15. Oktober

  • 14.30 Uhr: Begrüßung durch den Landeshauptmann, Bericht über die Förderrichtlinien für konstruktive Leserbriefe und Ankündigung der Kubaturerhöhung für die SchreiberInnen konstruktiver Leserbriefe.
  • 15.30 Uhr: Der Beistrich: gestern, heute, morgen (Prof. DDDr. Theodor Maier-Vorschreiber vom Institut für Kommasetzung an der Universität Tübingen, Anwärter für einen Versorgungsposten bei der EURAC)
  • 17.00 Uhr: (für die TeilnehmerInnen, die noch wach sind) Wie man richtig Fehler macht (Redaktion der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“)
  • 18.00 Uhr: Fahrt nach Pfatten, Besuch im Safety Park (kurze Vorstellung durch Landesrat Thomas Widmann, max 180 Min.), anschließend Abschluss des ersten Moduls des Leserbriefkurses mit Landeshauptmann Luis Durnwalder im Felsenkeller in der Laimburg mit Ausstellung besonders gelungener Leserbriefe (Jury: Walter Huber, Leo Andergassen, Karin Dalla Torre und in Vertretung der SEL Klaus Stocker).

Freitag, 22. Oktober

  • 14.30 Uhr: Themen, die wir mögen (Leserbriefredaktion „Dolomiten“)
  • 14.32 Uhr: Themen, die wir nicht so gerne mögen dürfen (Leserbriefredaktion „Dolomiten“)
  • 16.05 Uhr: Themen, die wir überhaupt nicht mögen dürfen (Leserbriefredaktion „Dolomiten“)
  • 18.00 Uhr: Kurze Erläuterung des Begriffs „konstruktiv“ durch Landeshauptmann Durnwalder, Verteilung der Diplome und In-Aussichtstellung der Kubaturerhöhung für Schreiber von konstruktiven Leserbriefen.
  • Gemütlicher Ausklang im Felsenkeller der Laimburg mit moderiertem Austausch lohnenswerter Leserbriefinhalte und -stile.

A & K | Ein Knalleffekt mit Nebenwirkungen: Pröll in Bozen

Die SVP sollte nicht zu viele Leute vom
Schlage eines Erwin Pröll einladen
und wenn es schon sein muss, sollten
diese Herren nicht so stark in den
Medien präsent sein.


Die braven Sittirolla und -innen könnten
sonst draufkommen, dass es auch
Landeshauptmänner gibt, die reden
können.



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Jedem das Seine | Das Orakel von Sigmundskron pflegt seine Freundschaften

Anton Adlers Senf zu Reinhold Messner:

Der Messner hat zu allem eine Meinung!
Wenn’s braucht auch zwei oder drei…

Das Ende eines Mythos | Unerhört: Durnwalder tritt Kompetenzen ab!

von Kuno Keiler
(aus: Hoblschoaten 2010, MGV Brixen)

Südtirols prominentestes Auslaufmodell (Eigendefinition des Betroffenen) ist vor einiger Zeit erfolgreich ausgelaufen und das Resultat konnte neun Monate später einer verblüfften Südtiroler Weltöffentlichkeit vorgeführt werden: Greta!

Die kleine Greta wurde sogleich zum harten Prüfstein eines lebenslangen Vater-Mythos, der nun vor der programmierten Auslaufzeit zu bröckeln beginnt. Erstmals seit der definitiven Machtergreifung im fernen 1989 ist es angesichts der kleinen Greta und deren Stoffwechsel zu einem freiwilligen Verzicht des prominenten Erzeugers auf seine herausragende Eigenschaft gekommen, die darin besteht, alles selber zu machen.

Hatte Südtirols erster Macho sich schon nicht in der Lage gesehen, der Geburt beizuwohnen, musste er spätestens bei der ersten Windelfüllung definitiv auf sein Vorrecht der Generalkompetenz verzichten und kleinlaut – wenn auch gewohnt medienwirksam – einräumen, der geschätzten Lebensabschnittspartnerin in diesen Dingen die Kernkompetenz nicht streitig machen zu wollen.

Derweil wächst die kleine Greta heran und wurde auf Fotos gesichtet, auf denen sie ihr Vater so hält wie man es von einer Balletttänzerin erwartet, der ein Presslufthammer in die Hand gedrückt wird. Greta scheint weder Prominenz, noch väterliches Mythenbröckeln in besonderer Weise zu beeindrucken. Sie hat nur mit einer Hypothek zum kämpfen, die sie wohl ein Leben lang begleiten wird. Um was es sich dabei handelt, kann man untenstehendem Bild entnehmen…

Ganz der Papa!? Die Arme… (aus: Hoblschoaten 2010/MGV Brixen, Alexander Lunger)