Posts Tagged ‘Luis Durnberger’

Eine praktikable Lösung für ein leidiges Problem | Die Toponomastik-Vorschläge von „Geat shun!“

Die ultimative Lösung für die Südtiroler Toponomastikprobleme von „Geat shun!“: auf das Bild klicken, um nie mehr im toponomastisch Trüben fischen zu müssen!

EILMELDUNG: Durchbruch im italienischen Parlament | Österreichische Staatsbürgerschaft für SüdtirolerInnen ab sofort möglich!

Auch der parlamentarisch abgebrühte Abgeordnete der Südtiroler-Verwöhnungs-Partei (SVP) Karl Zeller bekam weiche Knie und dem mit allen Wassern gewaschenen Volksvertreter Sigi Brugger (ebenfalls SVP) trieb es die Tränen der Rührung in die Augen, als vor wenigen Minuten die Abgeordnetenkammer einstimmig den Gesetzentwurf zur Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an Südtiroler durchwinkte.


Haben in Rom, Palermo, Siracusa, New York, Moskau und Jenesien für die österreichische Staatsbürgerschaft für SüdtirolerInnen gekämpft – die Parlamentarier Siegfried Brugger und Karl Zeller von der Südtiroler-Verwöhn-Partei. Dem Vorhaben steht nun nichts mehr im Wege.

Besonders die Zustimmung des Partito della Libertà und der Lega kamen doch etwas überraschend, auch wenn inzwischen durchgesickert ist, dass Landeshauptmann Durnberger im Zuge der Finanzverhandlungen mit dem Staat als kleinen Dank für die Verhandlungsbereitschaft die Zuweisung von 250 Ehrenleibrenten des Landes Südtirol für verdiente Staats- und sonstige Diener zugesagt hat, deren Empfänger von der PDL-Parteileitung benannt werden. Darüber hinaus erklärte sich Durnberger dem Vernehmen nach bereit, unter Nutzung des urbanistischen Instruments der Vertragskungelei sieben Dutzend Ferienhäuser im Hochpustertal an Freunde der Freunde in Rom zuzuweisen. Hinter verschlossenen Türen soll Durnberger als kleine Entschuldigung für die SVP-Blockfreiheit und mangelnde Liebe zu Berlusconi auch die Beteiligung der Fa. ANSE (anonima sequestri) an der SEL  zugesagt haben.

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„Der Näxschte!“, Teil oans | In åller Fria in Bozingtown…

„Der Näxschte!“.

Der Oberlatschrauner aus Hinteroberplanetsch, seit kurz nach drei Uhr morgens auf den Beinen, fasste seinen Hut fester und sich ein Herz und betrat das herrschaftliche Büro in Bozingtown.

„Woss gippsen, Oberlatschrauner aus Hinteroberplanetsch“, begrüßte ihn der korpulente Herr hinter dem großen Besprechungstisch: „hått die Bless net ordntlich gekelbert nåch’n Einweihungsfest von Zivilschutzzentrum in Mitteroberplanetsch, wo merr ins es leschte Mol gsechn hobn?“

„Nana, sell war schun gången“ antwortete der Oberlatschrauner und legte seine Stirn in Falten: „Ober der Pirgermoaschter måcht ins ålleweil Schwierikattn wegnen Bau von noidn Multifunktionsdingsdotralala! Dess hoaßt, i honnen iatz fertig gebaut und prauchat lei mehr die Baugenehmigung wegn di Beiträge.“

Der korpulente Herr nickte verständig und setzte sein berühmtes Grinsen auf, jenes vom Speck, bevor Speck draus wird. „Isch die Wellness-Anlåge zu groaß, ha?“ Der Oberlatschrauner kam zur Sache: „Jo woasch, der Freilaufbereich hett fir die Kia jo geglongg, ober…“

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Landesregierung beschließt Programm „Wegn d’r Hoamet“ – Eine Tracht für jeden!

Die Südtiroler Landesregierung hat am Montag beschlossen, landesweit die Trachtenpflicht einzuführen. Wie Landeshauptmann Luis Durnberger in der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung betonte, diene die Maßnahme in erster Linie der Stärkung der Südtiroler Identität und stelle den Höhepunkt des Gedenkjahres dar.

„Der Landesfestumzug in Innsbruck“, so der in Schützentracht zur Pressekonferenz erschienene Landeshauptmann wörtlich „hat uns vor das tränende Auge geführt, wie wichtig die Tiroler Indentität ist und weltweit für ein positives Tirol-Bild gesorgt und das wollen wir jetzt immer so haben.“

Landeshauptmann Durnberger bei der Vorstellung des Trachtendekrets (neben ihm eine landesübliche Trachtenpuppe)

Die Umsetzung des Beschlusses der Südtiroler Landesregierung stellt ein umfangreiches Unterfangen dar und soll am Todestag von Franz Paul Kopfberghofer mit einem großen Landesumzug von Bozen nach Meran und anschließendem großen Zapfenstreich am jeweiligen Zapfenstandort abgeschlossen werden.  Franz Paul Kopfberghofer ist einer der unbekanntesten Tiroler Freiheitskämpfer aus dem Anno neun.

Im Gedenken an Franz Paul Kopfberghofer
Im Zuge der Vorbereitungen für das Gedenkjahr zwo null neun wurden die Landeshistoriker auf das Schicksal Kopfberghofers aufmerksam, der kurz vor der vierten Bergiselschlacht am 1. November 1809 beim Neunern im Gasthof Schupfen in Unterberg beim Herannahen einer französischen Weinflasche derart erschrak, dass er unter heftigen Freiheitskrämpfen an Knödelresten in der Luftröhre erstickte.

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Antrag der Grünen angenommen | Vertrauen ist gut – persönliche Durnwalder-Kontrolle besser!

In seiner letzten Sitzung hat der Südtiroler Landtag mit nur zwei Gegenstimmen einen Beschlussantrag der Grünen angenommen. So ungewöhnlich der Umstand ist, dass der Antrag der Opposition durchgegangen ist, so ungewöhnlich ist auch dessen Gegenstand. Der vom Eisacktaler Abgeordneten Hans Heiss formulierte Antrag wird weit reichende Auswirkungen haben.


Heiss meint: Es gäbe für den LH weltweit viel zu inspizieren…

Heiss hatte im Antrag hervorgehoben, wie löblich und fruchtbar es sei, dass Landeshauptmann Durnberger es zur Chefsache erklärt hat, sich persönlich von den segensreichen Auswirkungen der Südtiroler Entwicklungszusammenarbeit zu überzeugen und die entsprechenden Weltgegenden zu besuchen. Weiterlesen

Helden von heute | Der Landesvater

Südtirol erleben | Auch im BBT

Im Rahmen der wöchentlichen Pressekonferenz des Landeshauptmannes wurde am vergangenen Montag eine Konvention zwischen der Autobahngesellschaft und der Südtirol Marketing GmbH vorgestellt. Mit der Vereinbarung sollen Mittel aus der Kreuz- und Querfinanzierung für den BBT für die Tourismuswerbung eingesetzt werden.

Wie Landeshauptmann Durnberger bei der Pressekonferenz betonte, sei man in den letzten Tagen auf einen Umstand aufmerksam geworden, der in seiner Tragweite bisher unterschätzt worden ist: laut einer über einen Zeitraum von sechs Jahren laufenden Studie der EURAC-Abteilung „Institut für Was-weiß-ich-was-Du-nicht.weißt?“ ist es nämlich sehr wahrscheinlich, daß das Sichtfeld der Bahnreisenden im BBT verhältnismäßig massiv eingeschränkt sein wird und es unter Umständen eintreten könnte, daß sie von den einzigartigen Schönheiten unseres Landes nichts mitbekommen.

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