Archive for the ‘Aus der Landesregierung’ Category

Billig zu verkaufen | Das Hotel zum spendablen Luis in Meran

Von Kuno Keiler

In Meran gibt’s noble Thermen,
die mit viel Steuergeld sich wärmen.

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Das „Grand-Hotel zum Durn“ daneben,
kann nur mit unseren Geldern leben.
Das Heil liegt nun im Haus-verkaufen.
denn Durni kriegt es nicht zum Laufen.

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Doch niemand will’s. Der Preis muss sinken.
Dass ich das zahl, das tut mir stinken!


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Möchten Sie den Ladenhüter? Melden Sie sich im Landhaus eins, vielleicht gibt’s noch a Sackl Steuergeld dazu! (SVP-Ausweis nicht vergessen!)


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Erster Sponsor für „Anton Adlers Ansichten“ | Danke, BBT!

Mitteilung in eigener Sache

Wir kommen nicht umhin. Da die Milchpreise steigen (und mit ihnen die Freundkapitalzinsen) und weil sich Anton Adlers Veranlagung der Redaktionskasse in Drachmen-Anleihen und NASA-Mondfahr-Bonds noch nicht ausgezahlt hat (wird noch, wird noch…), öffnen wir unser Portal für Werbemaßnahmen und freuen uns, mit der Südtiroler Landesnegierung einen finanzstarken Partner im Narrenschiff zu haben.

Als Folge dieser segensreichen Werbekooperation veröffentlichen wir ab heute in unregelmäßiger Folge Werbeinserate der BBT SE (SE = segensreiche Einrichtung) und beginnen mit dem Sujet Nummer eins, das die BBT-Beobachtungsstelle und ihren Leiter vorstellt.

Bitte schenken Sie unserem Werbepartner Beachtung (und fallweise Stimmen) und verhelfen Sie unserer neuen Finanzquelle zu überbordendem Erfolg (Kopieren und vervielfältigen ausdrücklich erlaubt).

Anton Adlers Ansichten
Die Geschäftsleitung

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(noch nicht bezahlte Anzeige)

Exklusiv und nur hier | Das Kursprogramm für den Leserbrief-Kurs der Landesverwaltung

Wie bereits überall brav gemeldet, veranstaltet das Amt für audiovisuelle Medien in der Südtiroler Landesverwaltung den Kurs „Wie schreibt man Leserbriefe“.


Das Logo des interessanten
Kursangebotes der Landesverwaltung


Über das Kursprogramm wurde das Amtsgeheimnis verhängt und bisher strikt eingehalten.

Bisher! Denn nun ist es unserem Journal gelungen, eine Kopie des Kursprogrammes in die Hände zu bekommen, das einem Beamten des Amtes für audiovisuelle Medien während seines sechsstündigen Nachmittagsnickerchens im Laurinpark aus der Bereitschaftstasche gerutscht war.

Lesen Sie hier exklusiv, was die Teilnehmer an diesem herausragenden Kurs erwartet:

Freitag, 15. Oktober

  • 14.30 Uhr: Begrüßung durch den Landeshauptmann, Bericht über die Förderrichtlinien für konstruktive Leserbriefe und Ankündigung der Kubaturerhöhung für die SchreiberInnen konstruktiver Leserbriefe.
  • 15.30 Uhr: Der Beistrich: gestern, heute, morgen (Prof. DDDr. Theodor Maier-Vorschreiber vom Institut für Kommasetzung an der Universität Tübingen, Anwärter für einen Versorgungsposten bei der EURAC)
  • 17.00 Uhr: (für die TeilnehmerInnen, die noch wach sind) Wie man richtig Fehler macht (Redaktion der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“)
  • 18.00 Uhr: Fahrt nach Pfatten, Besuch im Safety Park (kurze Vorstellung durch Landesrat Thomas Widmann, max 180 Min.), anschließend Abschluss des ersten Moduls des Leserbriefkurses mit Landeshauptmann Luis Durnwalder im Felsenkeller in der Laimburg mit Ausstellung besonders gelungener Leserbriefe (Jury: Walter Huber, Leo Andergassen, Karin Dalla Torre und in Vertretung der SEL Klaus Stocker).

Freitag, 22. Oktober

  • 14.30 Uhr: Themen, die wir mögen (Leserbriefredaktion „Dolomiten“)
  • 14.32 Uhr: Themen, die wir nicht so gerne mögen dürfen (Leserbriefredaktion „Dolomiten“)
  • 16.05 Uhr: Themen, die wir überhaupt nicht mögen dürfen (Leserbriefredaktion „Dolomiten“)
  • 18.00 Uhr: Kurze Erläuterung des Begriffs „konstruktiv“ durch Landeshauptmann Durnwalder, Verteilung der Diplome und In-Aussichtstellung der Kubaturerhöhung für Schreiber von konstruktiven Leserbriefen.
  • Gemütlicher Ausklang im Felsenkeller der Laimburg mit moderiertem Austausch lohnenswerter Leserbriefinhalte und -stile.

A & K | Klimaenergy vs. Antersasc

Mit Messen tun wir’s Klima schützen!
Sonst nicht, denn Almen muss man nützen…

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Grüße nach Antersasc, da bin ich schon drüber geflogen. Eins-A-Gegend!

W MICHIL!!!

Der abgeschlossene Kurzroman | Nacktscanner? Können wir uns sparen!

von Rudi Reiher
(aus: Hoblschoatn 2010, MGV Brixen)

Der Vorsitzende runzelte die Stirn, als der nächste Tagesordnungspunkt zur Behandlung kam. „Ankauf von Nacktscannern für den Flughafen Bozen“, las er vor. „Wer håt den Punkt af die Tågesordnung g’setzt?“ Der korpulente Herr blickte in die Runde. Ein smarter, gut gekleideter, frisch rasierter, sympathischer, sportlicher Herr hob seinen Zeigefinger und sagte flockig: „I“.

„Dear Punkt isch Chefsåche“, polterte der korpulente Herr: „I hånn miar do schun Gedånkn gmåcht. Miar lösn dess mit a Webkamera.“ „Mit a Webkamera?“, der Smartieboy blickte kurz von seinem Gameboy auf: „wia soll denn sell gian?“

„I pinn jo eh ålm in Piro“, erläuterte der korpulente Herr: „Do låss I merr di Bilder von Flughofn auerschickn und schaugg miar des selber un. Untn muass lei jemat in Passagier sogn, er soll sich in den Kammerle ausziachn. Es isch jo eh meischtns niamand untn!“

„Jo ober in Muntig isch a Schtress, semm fliagen der Sigi, der Charly und der Ossi oidn“, wandte die vollbusige Dame ein, die sich gerade mit dem neuesten L’Oreal-Magazin auseinandergesetzt hatte. „Sell isch koan Problem, dej scheiden als Attentäter aus, der Sigi und der Charly zumindescht. Dej welln no eppas werrn.“ Der korpulente Herr kam ins Grübeln: „Und pan Ossi löst sich dess Problem schpätigschtns pa die nexschtn Wohln.“

„Unt wenn amol an Ausländer weckfliagn will?“ Der flotte Ricky wunderte sich selbst über seinen intelligenten Einwurf. „Koan Problem“, der korpulente Herr setzte sein bekanntes Grinsen auf: „norr lossmer in Flug ausfolln. Schmalt eh koaner…“

<a href=“https://antonadler.files.wordpress.com/2010/02/reiher-klein.jpg“><img class=“alignright size-full wp-image-635″ title=“Rudi Reiher“ src=“https://antonadler.files.wordpress.com/2010/02/reiher-klein.jpg&#8220; alt=““ width=“83″ height=“74″ /></a>von Rudi Reiher
(aus: Hoblschoatn 2010, MGV Brixen)

Das Ende eines Mythos | Unerhört: Durnwalder tritt Kompetenzen ab!

von Kuno Keiler
(aus: Hoblschoaten 2010, MGV Brixen)

Südtirols prominentestes Auslaufmodell (Eigendefinition des Betroffenen) ist vor einiger Zeit erfolgreich ausgelaufen und das Resultat konnte neun Monate später einer verblüfften Südtiroler Weltöffentlichkeit vorgeführt werden: Greta!

Die kleine Greta wurde sogleich zum harten Prüfstein eines lebenslangen Vater-Mythos, der nun vor der programmierten Auslaufzeit zu bröckeln beginnt. Erstmals seit der definitiven Machtergreifung im fernen 1989 ist es angesichts der kleinen Greta und deren Stoffwechsel zu einem freiwilligen Verzicht des prominenten Erzeugers auf seine herausragende Eigenschaft gekommen, die darin besteht, alles selber zu machen.

Hatte Südtirols erster Macho sich schon nicht in der Lage gesehen, der Geburt beizuwohnen, musste er spätestens bei der ersten Windelfüllung definitiv auf sein Vorrecht der Generalkompetenz verzichten und kleinlaut – wenn auch gewohnt medienwirksam – einräumen, der geschätzten Lebensabschnittspartnerin in diesen Dingen die Kernkompetenz nicht streitig machen zu wollen.

Derweil wächst die kleine Greta heran und wurde auf Fotos gesichtet, auf denen sie ihr Vater so hält wie man es von einer Balletttänzerin erwartet, der ein Presslufthammer in die Hand gedrückt wird. Greta scheint weder Prominenz, noch väterliches Mythenbröckeln in besonderer Weise zu beeindrucken. Sie hat nur mit einer Hypothek zum kämpfen, die sie wohl ein Leben lang begleiten wird. Um was es sich dabei handelt, kann man untenstehendem Bild entnehmen…

Ganz der Papa!? Die Arme… (aus: Hoblschoaten 2010/MGV Brixen, Alexander Lunger)

Widmann wirkt Wunder | Endlich gefunden: Die Lösung gegen Hubschrauberlärm

von Rudi Reiher
(aus: „Hoblschoaten“ 2010, MGV Brixen)


Die Beschwerden der Anrainer des Bozner Flugplatzes gegen die lauten Hubschrauberflüge haben den pfiffig-wendig-herzeigbaren und stets gut gelaunten Landesrat für gute Nachrichten und alles was klappt, Tommy Widmann, auf den Plan gerufen.

Südtirols Schönwetterassessor hat nun eine geniale Lösung gefunden: Zur Bekämpfung des Hubschrauberlärms werden ganz einfach Linienflüge eingesetzt! Seit rund um die Uhr alle zehn Minuten in Bozen ein Linienflugzeug startet oder landet, hört man kaum mehr was von den Hubschraubern des Militärs, die für ihre Übungsflüge nach Meran ausweichen mussten. Doch auch dort wollte man sie nicht haben und entschied sich für eine Radikalkur à la Widmann: Seither wird auch Meran 56 Mal am Tag von Linienflugzeugen angeflogen und siehe da – die Hubschrauberbelastung in Meran ist fast auf Null zurückgegangen. Zumindest in der unmittelbaren Umgebung der An- und Abflugschneise.


(aus: Hoblschoaten 2010/MGV Brixen)

Auch einer immer größer werdenden Gruppe von BrixnerInnen gehen die zahlreichen Hubschrauberflüge im Eisacktal auf die Nerven. Sie haben eine Unterschriftensammlung initiiert, die darauf abzielt, auch in Brixen das Hubschrauberproblem mittels Linienflügen zu lösen.

Die Frage, wer denn in den Genuss der vielen Linienflüge kommen soll, wird von Landesrat Widmann mit einer schlagenden Argumentation abgetan: „Wenn schon keine Leute mit den Fliegern fliegen, dann fliegen halt die Linien mit“, begründete er kürzlich seine Sichtweise und schickte mit herzigem Augenaufschlag das ultimative Killerargument gleich hinterher: „wieso heißen sie sonst Linienflüge?“