Kurt Tucholsky – Zeittafel

1890
9. Januar. Kurt Tucholsky als Sohn von Alex Tucholsky, dem Direktor der Berliner Handelsgesellschaft m.b.H. und der Firma Lenz & Co., sowie von Doris Tucholski, in Berlin geboren.


Kurt Tucholsky, mit vier Jahren

1899-1903
Besuch des Französischen Gymnasiums in Berlin


Kurt Tucholsky als Schüler (r.), mit Bruder Fritz und Schwester Ellen

1903-1907
Auf dem Königlichen Wilhelmsgymnasium in Berlin

1907
Erste Veröffentlichung: das Märchen im „Ulk“

1909
21. September. Reifeprüfung als Externer nach privater Vorbereitung.

1909-1912
Juristisches Studium an der Universität Berlin, im Sommersemester 1910 in Genf

1912
Rheinsberg erscheint.

1913-1915
In der Redaktion der „Schaubühne“ tätig.

1914
19. November. Tucholsky besteht die juristische Doktorprüfung

1915-1918
Als Soldat im Osten, 1917 auf der Fliegerschule im Baltikum, dann nach Rumänien. Tucholsky war zuletzt Vizefeldwebel.

1918-1920
Chefredakteur des „Ulk“

1923
Volontär am Bankhaus von Bett, Simon & Co.

1924
April. Als Korrespondent der „Weltbühne“ und der „Vossischen Zeitung“ in Paris. Fortan nur noch besuchsweise in Deutschland.


Kurt Tucholsky in Paris, 1928

1926
Nach Siegfried Jacobsohns Tod zehn Monate Herausgeber der „Weltbühne“.


Autorenliste der „Weltbühne“, 1929

1929
Tucholsky siedelt nach Schweden über. Er wohnt bis zu seinem Tode in Hindås bei Göteborg.

1933
Tucholsky wird ausgebürgert. Seine Bücher waren verboten und von den Nazis verbrannt worden.

1935
21. Dezember. Tucholsky nimmt sich in Hindås das Leben. Er wird auf dem Friedhof Mariefried bei Schloß Gripsholm beigesetzt.


Eines der letzte Fotos von Kurt Tucholsky

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One response to this post.

  1. Hallo,

    Gut und schön wieder mehr von Tucholsky zu lesen. Ich befürchte, dass Tucholskys Popularität in letzterer Zeit ein wenig nachlässt.
    Zum Inhalt: es gibt doch immer noch Unklarheit ob Tucholsky sich das Leben genommen hat oder ermordet worden ist wie viele andere Regimegegner. Auch mit Bezug auf die Wahl seiner Grabstätte in Mariefred könnte einiges bediskutiert werden.
    Meine Auffassungen werden um es milde zu sagen nicht von jedermann geteilt, ich bin doch immer wieder gespannt was andern von meinen Ideen halten.

    Mit freunlichem Gruß,
    Henk Mantel

    Antwort

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